FTV Ausflug 2017

Vereins-Ausflug an den Bielersee

Pünktlich um 7.00 Uhr sammelt unser Reisebus Uristier bei den sechs Einsteige-Orten die reisefreudigen Turnerinnen ein. Bei strahlendem Sonnenschein freuen sich 23 Frauen auf die bevorstehende Reise an den Bielersee. Nachdem sich jede ihren Platz im Car ausgesucht und gemütlich gemacht hat fährt der Bus Richtung Autobahn und wir werden von unserem Chauffeur Christian Müller herzlich begrüsst. Zügig fahren wir auf der A2 und machen später einen Halt bei einem Rastplatz um den Café und die Gipfeli zu geniessen die Stella mitgebracht hat. Weiter geht die Fahrt Richtung Solothurn - Biel.

Pünktlich kommen wir in Ligerz/Engelberg an wo wir schon von zwei Herren (Lokführer und Reiseleiter) erwartet werden. Wir steigen in die Rebenbahn ein. Die Fahrt beginnt und wir lassen uns die interessanten Eigenheiten der Gegend erklären, unter anderem dass vor 600 Jahren das Kloster Engelberg hier einen Rebberg besass, später verkaufte, und ihn dieses Jahr wiederum zurückkaufen konnte, deshalb der Name Engelberg und der Name Seelisberg. Weiter die Geschichten des Weinberges, was dieser für das Dorf  bedeutet, und weshalb die Häuser so auf engstem Raum zusammen gebaut wurden um möglichst eine grosse Landfläche für die Reben zu erhalten. Dies alles und noch vieles mehr wurde uns im Detail vom Reiseleiter erklärt. Während wir kreuz und quer und immer höher durch die traubenbehangenen, fast reifen Früchte der Rebstöcke gefahren wurden ist auch der Verlauf des genauen Röstigrabens (mit Betonung der Richtige) aufgezeigt worden. Und das alles bei gleichzeitig atemberaubender Aussicht auf den Bielersee und die Petersinsel.
Einfach unglaublich schön!

In der Zwischenzeit sind wir in Twann beim Rebbau-Museum angekommen. Auch hier wurden wir von einem Winzer über das Gebäude und die Geschichte des Rebbaus aufgeklärt. Nebst der Besichtigung des alten aber gut erhaltenen Gebäudes durften wir noch zwei Weissweine aus der Gegend degustieren. Somit haben wir den Apero getrunken und jetzt geht es zurück mit dem leeren Glas als Andenken.

Nochmals dürfen wir die herrliche Aussicht durch den Weinberg mit weiteren Details des Reiseleiters  geniessen, zum Beispiel das Schlössli, ehemals das alte Winzerherrschaftshaus, das früher nur während der Weinlese bewohnt wurde, ebenso das Hochzeits-Kirchlein mitten im Rebberg, das übrigens für die nächsten drei Jahre bereits ausgebucht ist. Das ist für kleine Ortschaft Ligerz mit 560 Einwohnern und manchmal bis drei Hochzeiten gleichzeitig eine grosse Herausforderung.

Zurück in Ligerz verlassen wir die angenehme Rebenbahn- Fahrt und begeben uns mit grossem Hunger ins Hotel Alter Schweizer. Bei einem sehr feinen Menue und einem Glas Wein aus dieser herrlichen Gegend lassen wir uns so richtig verwöhnen. Um 14.30 Uhr geht die Fahrt mit dem Car weiter dem linken Bielersee-Ufer entlang über Land, einer mir unbekannten aber sehr schönen Gegend, Richtung Solothurn via A2. Orientiert werden wir von unserem Chauffeur, dass es in Zofingen nochmals einen Aufenthalt gebe. Also dürfen wir nochmals unseren Durst löschen, bevor es dann wieder zurück ins Urnerland geht.

Bei einem kleinen Rundgang durchs Städtchen Zofingen zeigt sich, dass vom kürzlich verheerenden Unwetter bereits nichts mehr zu sehen ist. Nach dem angenehmen Aufenthalt in einer schönen Gartenwirtschaft treten wir die Heimfahrt an. Ich bin überzeugt dass alle Mitreisenden heute einen wunderschönen Tag erlebt haben. Das Wetter hätte nicht schöner sein können und die Temperatur von 32 Grad wird auch nicht mehr lange so halten. Die Organisation von Stella war einmal mehr einfach perfekt, vielen Dank für deine Arbeit. Und alle kommen Dank unserem Chauffeur Christian wohlbehalten und gut nach Hause zurück.

Rösli Huggenberger bedankt sich im Namen aller Anwesenden für die tolle Reise, und auch sie glaubt dass es Allen gefallen hat. Sie bedankt sich auch beim Vorstand für die gute Organisation, dem Verein für die finanzielle Grosszügigkeit und ebenso auch dem Chauffeur für die gute Fahrt. In der Zwischenzeit haben wir den Seelisberg-Tunnel hinter uns und somit heisst es langsam aber sicher Abschied nehmen.

Unsere Präsidentin Stella freut sich über die gelungene Reise und sie hofft, dass es allen gefallen hat und wünscht noch eine gute Heimkehr.

Es bleibt mir nur noch als Schlussfolgerung nach so einem durchwegs gelungenen Tag folgendes festzuhalten:
Wie schön ist es doch in unserem Heimatland Schweiz, und erst recht bei so einmaligem Wetter, alle diese Schönheiten zu erleben, persönlich abzuschalten und fröhlich und friedlich gemeinsam zu geniessen, und dies trotz unserer wirren Zeit weltweit.

Lisbeth Grüniger