Reise ins Allgäu 24./25. September 2016

Am Samstag, 24. September, trafen sich morgens um sieben 18 Frauen, um mit dem Delfinbus von Rolf Gisler Tours Richtung Allgäu zu fahren. Nachdem es bei der Abfahrt noch dunkel gewesen war, erschien auf dem Sattel langsam die Sonne und erzeugte durch den noch herrschenden Morgennebel eine ganz spezielle Stimmung. In der Raststätte Bergsboden machten wir einen Znünihalt und genossen den Ausblick auf den Walensee und die Churfirsten.

Danach gings weiter über die Rheintal-Autobahn und durch den Pfändertunnel nach Scheidegg zum Allgäuer Skywalk. Der Aufstieg über die vielen Treppen wurde durch einen wunderbaren Panoramablick zu den Alpen und der Bodenseeregion belohnt. Der anschliessende Spaziergang über den 40 Meter hohen Baumwipfelpfad und die wackligen Hängebrücken liess leicht abenteuerliche Gefühle aufkommen.

Ausblick vom Allgäuer Skywalk.

Nach einer kleinen Stärkung im Restaurant ging die Fahrt weiter nach Füssen, wo man genügend Zeit hatte, um zu shoppen oder um in einem der vielen gemütlichen Strassencafés das wunderschöne Wetter zu geniessen. Nur Raffaela konnte die Zeit in Füssen nicht geniessen, denn sie hatte sich an einem Stuhl im Restaurant beim Skywalk den linken Zeigefinger so stark eingeklemmt, dass sie diesen im Spital in Füssen verarzten lassen musste und einen dicken Verband sowie eine Tetanus-Spritze verpasst bekam. Schwer beladen mit Müller-Einkäufen oder mit Riesentaschen aus dem Woolworth (sogar diejenigen, die nichts kaufen wollten, fanden dort noch etwas zu «grämpeln». Es soll auch welche gegeben haben, die sich gleich für den Abend einkleideten - inklusiv Schuhe!) fanden sich die Turnerinnen wieder beim Car ein, der sie ins fünf Kilometer entfernte Pinswang zum Gutshof Schluxen brachte.

Die Zimmer waren schnell bezogen und nach kurzer Zeit traf man sich wieder auf der Gartenterrasse zum Aperitif. Beim Abendessen wurden die Turnerinnen von der Familie Hipp aus Pfronten unterhalten, die mit Zither, Gitarre, Hackbrett und Harfe wunderbare volkstümliche allgäuische Klänge darbot. Elisa Hipp arbeitete bei der Redaktion des Urner Wochenblatts, und da Rolf Gisler sie und ihre Eltern kannte, hatte er diese gelungene Überraschung arrangiert.

Volkstümliche Allgäuer Klänge von der Familienmusik Hipp.

Am nächsten Tag stand der Besuch des Schlosses Neuschwanstein auf dem Programm. Die einen nahmen den Weg zum Schloss hinauf zu Fuss in Angriff, die andern genehmigten sich eine romantische Kutschenfahrt. Die Führung durch die zahlreichen Räume, die allesamt mit von den Opern Richard Wagners inspirierten Wandmalereien verziert waren, bot einen interessanten Einblick, und vor allem der prunkvolle Thronsaal sowie der Sängersaal wurden voller Bewunderung bestaunt.

Nachdem noch das eine oder andere Souvenir besorgt worden war, machte man sich wieder per Kutsche oder per pedes auf den Hinunterweg. Zum gemeinsamen Mittagessen ging es in ein Gasthaus in der Nähe, und danach folgte die Rückfahrt durch die schöne hügelige Allgäuer Landschaft - mit einem Zvierihalt auf dem Bödele sowie einiger Verzögerung wegen Stau beim Grenzübergang in die Schweiz - wieder Richtung Heimat.

Gutgelaunt nach der Besichtigung des Schlosses Neuschwanstein.

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