Velotour 2015

Zum ersten Mal seit der Durchführung blieben wir für unsere Velotour im Heimatkanton. Weil wir ja – sollte es nass werden – relativ bald wieder zuhause sein würden, beschlossen wir, das Verschiebedatum gar nicht erst zu nutzen, sondern am 3. September bei (fast) jedem Wetter zu fahren. So trafen sich um halb neun beim Bahnhof Altdorf elf Velofahrerinnen bei bedecktem Himmel und angenehmer Temperatur.

Zuerst fuhren wir dem Giessen entlang bis zum See, danach ging es über die Holzbrücke und auf dem linken Reussufer Richtung Attinghausen. Auf Höhe Palanggenbach begann es zu regnen, obwohl der Wetterbericht eigentlich erst gegen Nachmittag nass gemeldet hatte. Aber schon vor Attinghausen konnten die Regenjacken wieder ausgezogen werden. Der Anstieg beim Hohen Weg liess uns dann trotzdem noch nass werden – aber nicht vom Regen! Beim Truckstopp im Schwerverkehrszentrum liessen wir uns zum Znüni frische Gipfeli oder auch ein feines Sandwich schmecken.

Frisch gestärkt ging es weiter bis Amsteg. Nach einem kleinen Ketten-Zwischenfall, der in Teamarbeit behoben wurde, mussten wir noch den Stutz bis zur Plattibrücke, dem südlichsten Punkt unserer Tour, bewältigen. Darauf folgte die Abfahrt ins Dorf Amsteg, wo wir vor der Kirche einen Halt einlegten. Wir staunten nicht schlecht, als wir dort  auf Hanny trafen, die uns mit einem Aperitif und selbstgemachten Apérohäppchen verwöhnte. Herzlichen Dank für die gelungene Überraschung! Nach diesem appetitanregenden Genuss kam doch ein leichtes Hüngerchen auf, und glücklicherweise blieb nur noch eine kurze, leichte Steigung bis zu unserem Mittagshalt im Restaurant Bahnhof in Silenen. Die Qualität des ansonsten sehr feinen und äusserst reichhaltigen Zmittags wurde etwas geschmälert durch verbrannte Schnitzel, die zurückgegeben werden mussten. Durch die vom Wirt spendierte Kaffeerunde wurde unsere leicht getrübte Stimmung aber wieder aufgeheitert.

Als wir uns nach dem Mittagessen wieder auf unsere Velos schwingen wollten, bemerkten wir, dass die Sättel nass waren. Es hatte tatsächlich geregnet, während wir im Trockenen weilten. Wir fuhren kurz zurück Richtung Amsteg, um dann auf dem rechten Reussdamm wieder retour nach Altdorf zu radeln. In Erstfeld begann es wieder zu regnen, so dass der geplante Kaffeehalt in der Raststätte wegen den nassen und vor allem mit Dreck verspritzten (Mountainbikes ohne Schutzblech!) Velofahrerinnen ausfiel. In Attinghausen (wo es dann wieder nicht mehr regnete) verabschiedete man sich voneinander, und danach machten sich alle in die verschiedenen Richtungen auf nach Hause.

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